Archive for the 'Anleitungen' Category

Dezember-Basteln, Teil 1: Erstmal ins Thema einlesen…

Das große Kind ist jetzt in der ersten Klasse. Ganztagsschule. Da denkt man als Eltern zunächst mal, man ist ziemlich raus aus der Sache. Das Kind ist rundum gut versorgt und wird nachmittags müde wieder abgeholt. Aber meistens kommt ja alles anders, als gedacht. Und so ist – plötzlich, unerwartet und ganz anders als im Kindergarten – verstärkte Elternmithilfe erwünscht und benötigt. Das fängt bei der Riesen-Weihnachtsfeier für die gesamte (riesige) Schule an und wird vom Plätzchenbacken kurz vor den Weihnachtsferien gekrönt.

Diese Woche steht ein Basteltag auf dem Programm. Ich bastel sehr gerne. Deshalb habe ich mich sofort und gerne für diese Aufgabe gemeldet. Woran ich nicht gedacht hatte ist, dass ich zwar gerne bastel, aber nur selten nach kindertauglichen Anleitungen und dass ich leider auch noch der eher ungeduldige Typ bin, der nur schwer zugucken kann, wenn mein eigener Nachwuchs – aus meiner Sicht – ewig an was rumwurstelt.

Deshalb habe ich in den vergangenen Tagen mal ganz schwer links und rechts des Weges nach Anleitungen Aussschau gehalten, die einfach umzusetzen sind, wenig Verletzungsgefahr bergen und bei denen der Materialeinsatz gering ist. Um es kurz zu machen: Ich bin auf entzückende Ideen gestoßen und habe jetzt eine persönliche To-Do-Liste, die bis in den Februar reicht. Und ich habe ein Buch gefunden, in dem sich nicht nur wunderbare weihnachtliche Projekte finden, sondern einfache, lustige Bastelanleitungen für das ganze Jahr.

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Zuckersüß und auch mit kleineren Kindern stressfrei umzusetzen: „Craft-a-day“ von Sarah Goldschadt bietet Bastelideen für jeden Tag des Jahres. Screenshot: amazon.com

„Craft-a-day: 365 Simple Handmade projects“ von Sarah Goldschadt enthält ein Bastelprojekt für jeden Tag des Jahres, schön geordnet nach Themenwochen. Gestartet wird im Januar mit der „Snowflake-Week“, es folgen unter anderem Füchse, Schnurbärte, Pinguine, Sechsecke, Regenschirme… Gebastelt werden unter anderem Haarspangen, Fingerpuppen, Karten, Geschenkanhänger. Alles nicht unfassbar spektakulär, dafür aber sehr, sehr süß und definitiv Erstklässler-tauglich. Zur Zeit gibt es das Buch bei amazon theoeretisch mit großem Rabatt, es ist nur leider ausverkauft. Aber auch für den vollen Preis lohnt es sich, selbst für Nicht-Bastler – einfach, weil es so schün zum Anschauen ist!

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12 Monate – 12 Projekte: Desaster im März

Ab wann ist man kein Anfänger mehr – nähtechnisch gesehen?

Vielleicht sollte ich aber auch ganz anders anfangen. Mit zwei schlechten, sehr gegensätzlichen Eigenschaften von mir.

Nummer 1: Ich traue mir speziell bei eigentlich unbedeutenden Dingen gerne nichts zu. Was zum Beispiel beim Nähen heißt: Wenn ich Angst habe, ich versemmle es, dann lasse ich die Finger davon und hebe mir diesen und jenen und noch den anderen Stoff auf, bis ich soweit bin.

Nummer 2: Ungeduld gepaart mit Selbstüberschätzung. Wenn es denn in die Hosen gehen sollte, dann gleich richtig. Oder: Wieso mit den Basics beschäftigen, einen Kurs besuchen, nach Anleitungen arbeiten? Nö, ich doch nicht. Habe ich gar keine Zeit dafür. Geht alles pi mal Daumen. Weil: Ich bin ja gut.

Die Folge von Nummer 1: Im März gab es erstmal ganz lange kein Projekt, weil mir alles zu schwierig/jetzt keine Zeit/braucht doch kein Mensch vorkam. Und dann kam doch noch der Größenwahn und mit ihm der Versuch, ein Oberteil nach diesem Vorbild zu nähen.

Hatte ich schon lange vor und der Beschreibung nach hörte sich alles einfach an – die Anleitung ist auch wirklich toll geschrieben und bebildert. Nur: Irgendwie habe ich mich bei den Maßen verhauen. Und das nicht nur einmal. Nein. Eine meiner guten Eigenschaften: Wenn es darauf ankommt, bin ich zäh. Also habe ich nach dem ersten Fehlschlag von vorne angefangen. Und mich bis zum Ende durchgenäht. Sah solange hübsch aus, bis es das kleine Kind anprobiert hat. Die Ärmelausschnitte saßen so komisch, dass die Arme quasi drin aufgehängt sind.

Kurz: Ein komplettes Desaster mal zwei.

Aus Frust habe ich jetzt erstmal neuen Stoff geordert. Für Hosen und Vorhänge – das ist eine sichere Nummer. Und dazu Anleitungen für T-Shirts und Kleider. Mal sehen, ob es damit klappt.

F wie Februar wie Fasching wie Frosch

Wir wohnen in Hamburg. Hamburg ist vieles, aber definitiv keine Hochburg des Faschings. Trotzdem wird natürlich im Kindergarten gefeiert. Für das große Kind rangiert das in etwa in der Kategorie von Silvester. Entsprechend wird ab Herbst für das Ereignis geplant. Also vom großen Kind, nicht von mir.

Eigentlich wäre alles ganz einfach. Das große Kind hat eine komplette Indianer- und eine noch komplettere Cowboyausstattung. Es besitzt Feuerwehr-, Bauarbeiter- und Wikingerhelme. Damit spielt das große Kind auch gerne. Aber nicht an Fasching. Da hat es ganz eigene Wünsche. Letztes Jahr wollte es zum Beispiel unbedingt ein Frosch sein.

Und jetzt mal alle: Quaaak!

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12 Monate, 12 Projekte: Februar

Was man groß ankündigt, sollte man auch einhalten. Und gute Vorsätze am besten so schnell wie möglich umsetzen. Sonst wird erfahrungsgemäß nichts daraus. Deshalb hier Teil 1 des Experiments „Ich lerne nähen“.

Als große Freundin des Materialhortens besitze ich bereits einen Stoffvorrat, der im kompletten Gegensatz zu meinen Nähkenntnissen steht. Sollte ich mich aus unerfindlichen Gründen (man weiß ja nie, was das Leben so bringt) irgendwann mal auf Nähen als Vollzeit-Beschäftigung verlegen – das erste Jahr wäre rein materialtechnisch gesichert.

Im Moment ist die vorhandene freie Zeit allerdings noch kleiner als meine Nähkenntnisse. Und Geduld ist auch nicht wirklich meine große Stärke. Für Projekt Nummer 1 gilt deshalb: Es darf nicht zu lange dauern. Es muss für Anfänger zu schaffen sein und quasi eine Erfolgsgarantie haben, um mich nicht gleich am Anfang zu frustrieren.

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Jetzt aber: Ostern!

Nein, ich habe definitiv nicht zu viel Zeit. Und nein, ich gehöre leider auch nicht zu den Leuten, die schon Wochen vor Feiertagen mit einer tipp-topp aufgeräumten und vor allem dekorierten Wohnung aufwarten können. Schon jetzt ist absehbar: Auch dieses Jahr wird es wieder knapp. Wobei die Deko ohnehin nicht so üppig ausfällt. In der Regel eine große Familie Schoko-Hasen, ein Korb mit buntgefärbten Eiern und ein großer Osterstrauch. Das meiste also essbar, allein schon aus Platzgründen. Denn wohin mit dem Kram, wenn Ostern vorbei ist?

Foto: Purlbee

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Was nützt die Wärme in Gedanken?

Nach einem Tag mit ausgefallener Heizung (sprich: ohne Heizung) habe ich nur noch eines im Kopf: Warme Decken! Passend zu meinen Gedanken hier eine kleine Auswahl besonders hübscher Exemplare, teilweise mit Anleitung. Ich hoffe allerdings, dass die Heizung wieder läuft, bevor ich eine Decke fertig hätte…

Foto: attic24

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Kopfkino (Part 2)

Vor mir leuchtet es rot. Neben mir graue Zöpfe. Hinter mir rätselhafte Spiralen. Ganz genau hinsehen. Rausfinden, wie es funktioniert.
Mein persönliches Mützen-Kopfkino hinterlässt seine Spuren im Alltag. Ich stricke Mützen, eine nach der anderen. Ein, zwei, drei Abende – fertig, das nächste Exemplar. Flauschiges Alpaka, Bio-Merino, handgefaerbtes Garn in Leuchtfarben. Zwischendurch Schatzsuche in meinen Vorratskisten. Aus gut abgelagerten Überbleibseln entsteht zur Zeit dieses Modell:

Foto: Initiative Handarbeit

Ich lerne diesen Winter so viel über Wolle und Muster wie noch nie. Und die ganze Familie freut sich über schön warme Köpfe. Nachschub für das Kopfkino.


Handarbeit global

Wunderbares und Wundersames aus der großen weiten Welt der Handarbeit, gesammelt in einem Blog. Ich freue mich über Anregungen, Fragen, Kommentare...

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