Archive for the 'Mode' Category

12 Monate, 12 Projekte: Februar

Was man groß ankündigt, sollte man auch einhalten. Und gute Vorsätze am besten so schnell wie möglich umsetzen. Sonst wird erfahrungsgemäß nichts daraus. Deshalb hier Teil 1 des Experiments „Ich lerne nähen“.

Als große Freundin des Materialhortens besitze ich bereits einen Stoffvorrat, der im kompletten Gegensatz zu meinen Nähkenntnissen steht. Sollte ich mich aus unerfindlichen Gründen (man weiß ja nie, was das Leben so bringt) irgendwann mal auf Nähen als Vollzeit-Beschäftigung verlegen – das erste Jahr wäre rein materialtechnisch gesichert.

Im Moment ist die vorhandene freie Zeit allerdings noch kleiner als meine Nähkenntnisse. Und Geduld ist auch nicht wirklich meine große Stärke. Für Projekt Nummer 1 gilt deshalb: Es darf nicht zu lange dauern. Es muss für Anfänger zu schaffen sein und quasi eine Erfolgsgarantie haben, um mich nicht gleich am Anfang zu frustrieren.

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Frühlingserwachen (Teil 1)

In der Sonne ist es tatsächlich schon ein bisschen warm heute hier in Hamburg. Berlin hat frühlingstechnisch aber trotzdem die Nase vorn, zumindest, wenn es um Handgemachtes geht. Da startet an diesem Wochenende (5./6. März) der erste TrendMafia-Designer-Markt des Jahres. Wie immer in der Brunnenstraße 64, Berlin-Mitte. Jeweils von 13 bis 18 Uhr, Eintritt frei. In der nächsten Woche schlägt Hamburg dann zurück, dazu demnächst mehr…

 

Kopfkino (Part 2)

Vor mir leuchtet es rot. Neben mir graue Zöpfe. Hinter mir rätselhafte Spiralen. Ganz genau hinsehen. Rausfinden, wie es funktioniert.
Mein persönliches Mützen-Kopfkino hinterlässt seine Spuren im Alltag. Ich stricke Mützen, eine nach der anderen. Ein, zwei, drei Abende – fertig, das nächste Exemplar. Flauschiges Alpaka, Bio-Merino, handgefaerbtes Garn in Leuchtfarben. Zwischendurch Schatzsuche in meinen Vorratskisten. Aus gut abgelagerten Überbleibseln entsteht zur Zeit dieses Modell:

Foto: Initiative Handarbeit

Ich lerne diesen Winter so viel über Wolle und Muster wie noch nie. Und die ganze Familie freut sich über schön warme Köpfe. Nachschub für das Kopfkino.

Kopfkino

Gestern habe ich auf dem Parkplatz vor Aldi einen Mann mit einer orangefarbenen Ringelmütze gesehen. Sah auf den ersten Blick verboten aus. Auf den zweiten auch. Beim dritten Hingucken: Eigentlich schön, dass der Typ nicht mit der üblichen blauen oder schwarzen Männer-Einheits-Strickmütze rumläuft. Und noch viel schöner, dass diesen Winter so viele Menschen Mützen tragen, die nicht 08/15 aussehen.

Kunst am Kopf: Die Strick-Accessoires der Berliner Designerin Rike Feurstein begegneten mir das erste Mal in einem New Yorker Nobelkaufhaus - ganz besondere Stücke zum Anschauen und Anfühlen. Foto: Rike Feurstein

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Wochenend-Ausbeute

Manchmal ist es wirklich gut, dass man Kinder hat. Die haben sich von mir zwar total tapfer durch die Menschenmassen bei hello handmade schieben lassen – aber länger als fünf Minuten gucken war an keinem Stand drin. Es hätte da durchaus noch ein paar Dinge gegeben, die ich gerne gehabt hätte. Doch großes und vor allem kleines Kind haben verhindert, dass es den Rest der Woche nur noch Butterbrote bei uns gibt, weil das gesamte Haushaltsgeld in Karten, Buttons, Blöcke, Kinderklamotten, Armbänder… investiert wurde. Hier unsere kleine, aber feine Ausbeute:

Foto: Bastis Rike

Eine ganze Tüte voller toller Stempel von Bastis Rike...

Foto: smallcaps berlin

…jede Menge Karten und Geschenkanhänger von smallcaps berlin

Foto: ahoimeise

… Buttons von ahoimeise – ein Fuchs und ein Pinguin, hier leider nicht zu sehen

Foto: enna-online

… und noch mehr Karten, Umschläge und Buttons von enna-online.

Foto: enna-online

Und schon am Samstag im 7-Tage-Kinderladen in der Schanzenstraße 43 (noch bis 3. November offen) gekauft:

Foto: bee-bee.de

Die Sternenhose von bee-bee.de – der Mann bezeichnet sie als Zirkushose, ich finde sie toll!

Was zum Anziehen – für ganz kleine Hamburger(innen)

Bevor ich noch ein Jahr älter werde, hat das kleine Kind Geburtstag. Es wird bald 1. Das kleine Kind interessiert das nicht die Bohne, klar. Ich dagegen denke schon seit Wochen darüber nach, wie derart schnell aus einem kleinen Püppchen ein so eigenständiger, lustiger und energischer Mini-Mensch werden konnte. Abgesehen von diesem Sinnieren zwischen Frohsinn und Wehmut denke ich natürlich auch über Geschenke nach. Was braucht  ein demnächst ein Jahr altes Geschwisterkind? Eigentlich nichts. Ja, der Schlafsack löst sich bald auf. Und der Schneeanzug ist alles andere als schlechtwettertauglich. Darum müssen wir uns kümmern, okay. Aber neben solchen nützlichen Muss-Anschaffungen darf es dann ruhig noch was Nettes sein. Zum Beispiel etwas zum Anziehen. Zum Beispiel genau DAS zum Anziehen.

Foto: BeeBee

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Lang erwartet: der hello handmade-Markt (Termine, Termine – Fortsetzung folgt)

Eigentlich kann man es gar nicht verpassen. Hamburg ist damit zuplakatiert und zugeflyert. Überall, wo man es erwarten darf und selbst an ein paar Orten, die einen überraschen. Die Rede ist vom ersten hello handmade-Markt, der gefühlt seit dem Frühling beworben wird. Am kommenden Sonntag, 31. Oktober, ist es tatsächlich und endlich soweit.

Mit dabei sind um die 60 Aussteller. Los geht es um 10 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.  Eigentlich habe ich viel zu viel zu tun, um mich solchen Vergnügungen hinzugeben. Aber da sehen so viele Sachen so schön aus… Ich will reich sein und ganz, ganz viel Zeit haben. Kann man sich das zum Geburtstag wünschen?


Handarbeit global

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