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Kuschel-Karren – von XS bis XXXL

Je kleiner, desto lieber: Wenn überhaupt, lösen bei mir motorisierte Zwerge so etwas wie eine Auto-Leidenschaft aus. Für meine Familie bedeutet das, dass sich mittlerweile vier Leute plus Gepäck in ein wirklich sehr kleines Auto zwängen. Und wenn wir uns dann alle wieder so nach und nach aus dem Wagen herausarbeiten, gibt es bei den Passanten stets ein großes Hallo. Glaubt immer keiner, was mit etwas gutem Willen alles geht… Klar, ein Kombi wäre bequemer, aber bitte: Schon mal einen knuffigen Kombi gesehen? Na also. Und angesichts des neuesten Projekts von KnittaPlease dürfen sich meine Lieben sogar freuen, wenn wir demnächst nicht auf ein noch kleineres Auto umsteigen:

Foto: KnittaPlease

Smarts sind ja wirklich nicht die hübschesten Autos der Welt – aber dank Magda Sayeg von KnittaPlease ist zumindest dieses Exemplar (zu sehen auf einem Kunstfestival in Rom) echt zum Liebhaben. Wer jetzt denkt, okay, schön, aber ich möchte gelegentlich doch mehr als meine Handtasche mit an Bord nehmen: Magda Sayek hat sich auch schon mit größeren Fahrzeugen beschäftigt. Mit viel, viel größeren Fahrzeugen:

Foto: Magd Sayeg/KnittaPlease

Dieser Bus bekam 2008 in Mexiko City ein wärmendes Leibchen verpasst (gefunden via yarnbombing). Man achte auf die Details:

Foto: Magda Sayeg/KnittaPlease

Erster Gang, zweiter Gang, dritter Gang – Autobahn!

Mein Auto ist klein und rot. Ich habe es angeschafft, als ich noch ganz alleine gelebt habe. Inzwischen habe ich eine Familie. Das kleine rote Auto ist eigentlich viel zu klein für uns alle. Aber ich finde: Es ist das schönste Auto der Welt. Selbst wenn ich mir ein größeres Auto leisten könnte, wahrscheinlich würde ich es gar nicht wollen. Kleine Autos sehen einfach so viel netter aus. Bestimmt gibt es vernünftigere Kriterien, nach denen man ein Auto auswählt – für mich zählen runde Scheinwerfer vorne, eine knuffige Form, kleiner Benzin-Durst und Innenstadt-Parkplatznot-kompatible Außenmaße. Meine Kinder wollte ich natürlich auch gerne auf Klein-Klein polen, zumindest was Autos angeht. So früh wie möglich. Also hat Mama selber zur Nadel gegriffen und ganz viele kleine Autos gehäkelt:

Sieht süß aus, oder? Hat meinen Sohn allerdings null beeindruckt. Er kommt ganz nach seinem Opa: Für ihn müssen Autos groß sein, mindestens ein Kombi, am liebsten ein Bus. Also dann, nächster Versuch:

Foto: Initiative Handarbeit

Für dieses Gefährt gibt es sogar eine Anleitung, die findet Ihr hier. Bei meinem Sohn konnte ich allerdings auch damit nicht punkten. Hat ja keine richtigen Räder, die sich mitdrehen … Erwachsene (vor allem Frauen) finden die Häkelautos dagegen total niedlich. Bis auf das blaue Exemplar sind deshalb mittlerwiele alle anderen Exemplare an glückliche neue Besitzerinnen verschenkt worden.


Handarbeit global

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