Posts Tagged 'Mützen'

Ultimatum an den Schalräuber

Grundsätzlich finde ich: Man sollte sich nicht aufregen, wenn im Kindergarten Sachen wegkommen. Socken, Handschuhe, Strumpfhosen, Bodys – die Sachen ähneln sich oft so, dass  es einfach zu Verlust durch Verwechslung kommen muss. Auch mein Kinder sind schon mit fremden Klamotten an nach Hause gekommen und mir ist es nicht auf den ersten Blick aufgefallen.

Praktisch: Einfach über den Kopf ziehen...

Selbstverständlich finde ich in solchen Fällen: Man wäscht die Sachen und bringt sie dann in die Kita zurück – egal wie abgeschrabbelt etwas aussieht, es könnte ja auch ein Lieblingsteil eines Kindes sein.

Bemerkenswert finde ich: Schon das halten manche Eltern offenbar keineswegs für selbstverständlich. Die behalten den Kram. Ärgerlich, aber geschenkt bei Flohmarkt- und H&M-Klamotten.

...und Spaß haben

Aber was mich wirklich aufregt: Wie kommt jemand auf die Idee, selbstgestrickte Mützen, Schals, Handschuhe einzupacken und nicht wieder rauszurücken? Da besteht wirklich null Verwechslungsgefahr. Und eigentlich sollte sich jeder denken können, wie traurig alle Beteiligten sind, wenn ein geschätztes Lieblingsstück plötzlich auf dem Garderobenfach verschwindet.

Aber jetzt ist das Lieblingsteil leider weg!

Also, fiese Schalräuber: Schämt Euch und rückt die Beute wieder raus, aber dalli!

 

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Französische Strick-Revolution: Wool and the gang

Hier strickt der Hipster: Wool and the gang

Dieses Mal rollen in Paris keine Köpfe, dafür werden alte Zöpfe abgeschnitten: Das Label Wool and the gang hat von der französischen Hauptstadt aus eine Revolution in Gang gebracht, die mittlerweile auch den Rest der Welt erreicht hat. Angeboten werden fertig gestrickte Teile, vor allem aber komplette Kits, die Wolle, Nadeln und Anleitung für ein bestimmtes Teil enthalten. Die Verpackung ist stylish. Das, was aus dem Inhalt entstehen soll überwiegend schlicht: Unkomplizierte Schnitte, keine Muster, dicke Wolle, hauptsächlich kleine Accessoires. Kurz: Nichts für ambitionierte Stricker, sondern für Menschen, die den Hipness-Faktor des Strickens mitnehmen und Entwürfe wollen, die genau zu ihren Klamotten passen. Entsprechend wirft das Label laufend neue Kits auf den Markt. Gerade angesagt: Stricken im Look der 80er . Verkauft werden „Nina Rich“ (Stirnband),  „Lil‘ Joe“ (Weste),  „Zion Lion“ (Mütze) und Co. im Netz, in einigen ausgewählten Läden – und seit kurzem auch in einem eigenen Shop in New York. Da bekommen die Hipster auch regelmäßig kostenlose Nachhilfe in Sachen linke Maschen/rechte Maschen. Ansonsten hilft ein Blick auf die Website weiter, da zeigen Video-Tutorials, wie das mit dem schicker Stricken klappt. Außerdem sehenswert: Die Rubrik „join the gang“. Hier können wool and the gang-Fans Fotos von sich und ihren fertigen Stücken zeigen – da sehen dann auch die letzten Zweifler, dass Stricken heute nix mehr mit Müslis zu tun hat.


Handarbeit global

Wunderbares und Wundersames aus der großen weiten Welt der Handarbeit, gesammelt in einem Blog. Ich freue mich über Anregungen, Fragen, Kommentare...

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