Posts Tagged 'Schmuck'

Lang erwartet: der hello handmade-Markt (Termine, Termine – Fortsetzung folgt)

Eigentlich kann man es gar nicht verpassen. Hamburg ist damit zuplakatiert und zugeflyert. Überall, wo man es erwarten darf und selbst an ein paar Orten, die einen überraschen. Die Rede ist vom ersten hello handmade-Markt, der gefühlt seit dem Frühling beworben wird. Am kommenden Sonntag, 31. Oktober, ist es tatsächlich und endlich soweit.

Mit dabei sind um die 60 Aussteller. Los geht es um 10 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.  Eigentlich habe ich viel zu viel zu tun, um mich solchen Vergnügungen hinzugeben. Aber da sehen so viele Sachen so schön aus… Ich will reich sein und ganz, ganz viel Zeit haben. Kann man sich das zum Geburtstag wünschen?

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Buy local – aber so richtig

Hamburger sind absolute Lokalpatrioten. Damit ist nicht gemeint, dass sie mit einer Kapitänsmütze auf dem Kopf nach München oder Berlin fahren und da jedem erzählen, dass es in Hamburg am schönsten ist. Das sagen Hamburger natürlich gerne. Tatsächlich geht es aber meistens nicht um die ganze Stadt mit HafenMichelAlsterElbeHafen. Es geht ums eigene Viertel. Denn aus dem kommt der gemeine Hamburger höchstens zwangsweise zum Arbeiten raus. Ob weggehen, einkaufen, Freunde treffen, Kinder kriegen: Macht man am liebsten alles direkt ums Eck. Da kennt man alles und jeden, da kann wenig schief gehen. Ein Ausflug zu Freunden nach Winterhude? Für Sohn ein großes Erlebnis. Ein Wochenende bei Oma und Opa in Niendorf? Fast schon eine Reise ins Ausland. Ich zum Shoppen nach Eppendorf? Einmal und nie wieder. Mal davon abgesehen, dass ich da erst mal nach den lohnenswerten Perlen zwischen all den Kinder-Luxus-Boutiquen und Kaschmir-Pulli-Buden suchen müsste – ich fühle mich da komplett verloren. Und nicht nur ich habe festgestellt, dass Viertelfremde gerade in den teuren Ecken der Stadt nicht wirklich nett behandelt werden. Fazit: Auch ich verlasse nur im Notfall mein Viertel, das selbstredend das tollste, schönste und interessanteste der Stadt ist. Angesichts dieses ausgeprägten Lokalpatriotismus lag es nicht weit, ein Geschäft mit Produkten aus dem Viertel für die Menschen im Viertel zu eröffnen. „Aus Ottensen“ gibt es schon etwas länger als Internetshop. Vor kurzem machte dann auch ein richtiges Geschäft am Spritzenplatz auf:

Foto: AusOttensen.de

Verkaufen dürfen hier Designer aus – Überraschung – Ottensen und Altona. Kaufen dürfen natürlich alle, selbst Nicht-Hamburger. Ob sich ein Ausflug nach Ottensen lohnt? Keine Ahnung. Mit dem Bus wären es fünf oder sechs Stationen. Und ich denke häufiger drüber nach, einfach mal wieder hinzufahren. Ein paar Stunden in einer anderen Welt. Aber dann gehe ich doch wieder nur hier ums Eck. Haben ja alles hier in UNSEREM Viertel…

Ein Umzug zum Geburtstag: besonders schön, die 10.

„Fahren wir bald mal wieder zu Nina nach Köln?“, fragt Sohn gerne mal zwischendurch. Nina aus Köln war vor Jahren eine meiner Nachbarinnen bei „besonders schön“.  Durch Zufall hatten wir unsere Stände nebeneinander. Und stellten nach kurzem Gespräch fest, dass Nina aus Köln die Nachbarin von Freunden in Köln ist. Weshalb wir ein paar Monate später nicht nur die alten Freunde in Köln, sondern eben auch Nina besuchten. Für Sohn offenbar ein großes Erlebnis. Der Kontakt zu Nina ist inzwischen zwar eingeschlafen, demnächst werden wir ihn aber bestimmt reaktivieren – Sohn braucht ein neues Exemplar ihrer tollen T-Shirts. Was lernen wir aus dieser Geschichte? „besonders schön“ war nie nur schnödes Verkaufen, sondern immer auch ein Ort wirklich netter Begegnungen. Wer ein Wochenende lang Rücken an Rücken oder Ellenbogen an Ellenbogen sitzt, kann eigentlich kaum anders, als Kontakte zu seinen Nachbarn zu knüpfen.

"besonders schön" zieht ins "LOKAL" Foto: lokal-hamburg.de

Das wird hoffentlich so bleiben, auch wenn die Ausstellung wächst und zum Jubiläum einen Umzug spendiert bekommt: Vom ETV-Vereinslokal in Eimsbüttel geht es ins „LOKAL„, das „ungekannte Konsumkulturhaus“ in Altona. In der Max-Brauer-Allee 207 soll alles etwas größer und natürlich noch schöner werden als bisher. Auch der Termin steht jetzt fest: 23. und 24. Oktober 2010. Über Anmeldungen freut sich Veranstalterin Johanna Pröpstl bis zum 25. August. Alle weiteren Infos hier.

DerDieSein. DerDieSein? DerDieSein!

DerDieSein? DerDieSein? DerDieSein? Hört sich nach Sesamstraße an. Macht aber wesentlich weniger Sinn als „Wieso? Weshalb? Warum?“. Korrekt heißt es aber auch „DerDieSein Markt am Samstag“. Ja, Wortspiele sind so eine Sache. Die einen finden es lustig, die anderen doof und das dritte Drittel versteht es sowieso nicht. Womit ich mit dem gemeinen Teil am Ende wäre. Denn hinter dem Wortspiel verbirgt sich eine tolle Idee: Ab sofort hat nämlich auch Hamburg einen eigenen Markt für Independent-Designer, Handarbeitsfreunde und Crafting-Genies. Nein, nicht nur ein- oder zweimal im Jahr. Sondern jede Woche. Genauer: Jeden Samstag. Von 11 bis 20 Uhr im Unilever-Haus in der HafenCity, Sandtorkai 1.

Schicke Adresse – da können die Berliner jetzt mal neidisch auf Hamburg gucken! Wer bei DerDieSein verkaufen möchte, ist übrigens herzlich eingeladen sich zu bewerben. Aber fragt mich nicht, wie viel das kostet, wer die Teilnehmer auswählt usw. – es gibt zwar eine Website, auf der steht allerdings noch nichts. Solltet Ihr bei Facebook mitmachen, ist vielleicht ein Blick auf die entsprechende DerDieSein-Seite hilfreich.

PS: Ich gehöre eher zur Wortspiel = doof-Gruppe. Soll sich aber bitte, bitte keiner auf die Füße getreten fühlen. Wie so vieles im Leben ist auch das eine Geschmackssache. Ist ja auch kaum etwas schwieriger, als einen originellen Namen zu finden, der auch noch der Sache gerecht wird. Schließlich ist so ein Handmade-Markt ja kein Kind. Das könnte man einfach Lola oder Finn nennen, oder Leo, Theo, Ben, Mila, Noah, Luca, Oskar… Wie die halt gerade alle so heißen, zumindest hier in Hamburg (so, spätestens an dieser Stelle erwarte ich Farbbeutel-Attacken auf mein Blog – beleidigte Eltern, tut Euch keinen Zwang an!)

DIY für Nicht-Fußballer – DesignKultur in Köln

Die Konkurrenz dieses Wochenende ist hart. Da kann etwas Werbung nicht schaden, selbst in letzter Minute. Also, alle, denen es am morgigen Samstag (3. Juli) zu heiß wird, gehen ins Schwimmbad – oder in die Kulturkirche Köln Nippes. Warum? Weil es da selbst im Hochsommer kühl drin ist. Und weil morgen von 10 bis 19 Uhr 25 Aussteller bei der DesignKultur all ihre schönen Unikate zeigen – von Schmuck über Taschen und Kindersachen bis zu schön gestalteten Schreibheften. Und was das Thema Fußball betrifft: Vielleicht kümmern sich die Veranstalter ja auch um einen Beamer, damit ab kurz vor vier nicht plötzlich gähnende Leere herrscht. Vermutlich haben die  einfach nicht damit gerechnet, dass Deutschland ins Viertelfinale kommt. Denn das die DIY-Szene sich nicht für Fußball interessiert, stimmt definitiv nicht. Dafür gibt es rund um die WM viel zu viele schöne Selbermach-Ideen…

Termine, Termine, Termine (1)

In Berlin sind die Menschen offenbar große Optimisten und rechnen fest damit, dass es doch noch noch Sommer wird. Ich drücke mal die Daumen, dass spätestens am 6. Juni der Sonntag seinem Namen alle Ehre erweist, sich die grauen Wolken endlich verziehen und der Himmel so blau strahlt wie das Plakat zum nächsten SideSeeing-Events. Denn an diesem Tag eröffnet SideSeeing Berlin am Maybachufer die DIY-Freiluft-Saison, mit  Verkaufsständen, Musik und Kunstaktionen. Gestartet wird um 1.10 pm, Schluss ist um 8.10 pm. Na dann, viel Glück!

Hütchen für die Hauptstadt: mon bibi und die Trendmafia

Foto: mon bibi

Ja, in Berlin, da passiert’s. Da geht es so ab, dass das selbst harmlose, süße Rehkitze nur mit einer ordentlichen Dröhnung aushalten. „Bambi on drugs“ nennt sich dieses schnieke Hauptstadt-Hütchen von mon bibi. Oder wie wäre es alternativ mit einer Qietsche-Ente auf dem Kopf? Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Hüte von mon bibi sind zwar alle mehr oder weniger ausgefallen, aber durchaus tragbar und ziemlich schick  – Reh und Ente tanzen einfach fröhlich aus der Reihe. Zu kaufen gibt es die charmanten Hütchen entweder im Dawanda-Shop von mon bibi oder am nächsten Wochenende beim Trendmafia-Indoor-Markt in Berlin. Neben mon bibi stellen 49 weitere kleine Label-Inhaber ihre handgemachten Produkte aus – von Taschen über Schmuck bis Kindersachen. Zeit: 8. Mai, 13 bis 20 Uhr. Ort: Brunnenstraße 64.


Handarbeit global

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