Posts Tagged 'Selbermachen'

Ultimatum an den Schalräuber

Grundsätzlich finde ich: Man sollte sich nicht aufregen, wenn im Kindergarten Sachen wegkommen. Socken, Handschuhe, Strumpfhosen, Bodys – die Sachen ähneln sich oft so, dass  es einfach zu Verlust durch Verwechslung kommen muss. Auch mein Kinder sind schon mit fremden Klamotten an nach Hause gekommen und mir ist es nicht auf den ersten Blick aufgefallen.

Praktisch: Einfach über den Kopf ziehen...

Selbstverständlich finde ich in solchen Fällen: Man wäscht die Sachen und bringt sie dann in die Kita zurück – egal wie abgeschrabbelt etwas aussieht, es könnte ja auch ein Lieblingsteil eines Kindes sein.

Bemerkenswert finde ich: Schon das halten manche Eltern offenbar keineswegs für selbstverständlich. Die behalten den Kram. Ärgerlich, aber geschenkt bei Flohmarkt- und H&M-Klamotten.

...und Spaß haben

Aber was mich wirklich aufregt: Wie kommt jemand auf die Idee, selbstgestrickte Mützen, Schals, Handschuhe einzupacken und nicht wieder rauszurücken? Da besteht wirklich null Verwechslungsgefahr. Und eigentlich sollte sich jeder denken können, wie traurig alle Beteiligten sind, wenn ein geschätztes Lieblingsstück plötzlich auf dem Garderobenfach verschwindet.

Aber jetzt ist das Lieblingsteil leider weg!

Also, fiese Schalräuber: Schämt Euch und rückt die Beute wieder raus, aber dalli!

 

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Jetzt aber: Ostern!

Nein, ich habe definitiv nicht zu viel Zeit. Und nein, ich gehöre leider auch nicht zu den Leuten, die schon Wochen vor Feiertagen mit einer tipp-topp aufgeräumten und vor allem dekorierten Wohnung aufwarten können. Schon jetzt ist absehbar: Auch dieses Jahr wird es wieder knapp. Wobei die Deko ohnehin nicht so üppig ausfällt. In der Regel eine große Familie Schoko-Hasen, ein Korb mit buntgefärbten Eiern und ein großer Osterstrauch. Das meiste also essbar, allein schon aus Platzgründen. Denn wohin mit dem Kram, wenn Ostern vorbei ist?

Foto: Purlbee

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Frühlingserwachen (Teil 2)

Auch Hamburg erwacht sacht, sacht aus dem DIY-Winterschlaf und startet mit einem besonders schönen Termin in den Frühling: Craftraum Nummer 2 am Samstag, 12. März im betahaus.Alle weiteren Infos findet Ihr hier.

 

Erbgut

Ich habe geerbt. Nein, kein Haus. Auch keinen Schmuck. Kein Geld, kein Auto. Ich habe das geerbt, was genau zu mir passt: Wolle. Genauer gesagt: Baumwolle. Die Tüte mit dem Garn samt passender Häkelnadeln habe ich schon vor ungefähr 20 Jahren von meiner Oma bekommen. Seitdem wartet sie in der großen Wollkiste auf ihren großen Auftritt. Vor ein paar Tagen habe ich sie dann rausgeholt, weil unsere Oma-Topflappen sich langsam auflösen.

In der Tüte drin: Zwei noch von meiner Oma angefangene Topflappen und Topflappengarn in Grün, Pink und Weiß. Die halbfertigen Lappen habe ich (noch) nicht angerührt. Die geerbten Garne auch nicht. Dafür aber noch jede Menge Baumwolle dazu gekauft. In Farben, die irgendwie mehr nach heute aussehen. Dann habe ich nach Anleitungen geguckt. Sowohl online wie offline. Und hier passt ausnahmsweise der sonst verbotene Satz: Es bot sich ein Bild des Grauens. Schweine am Henkel. Hühner auf der Stange. Glupschäugige Pandas.

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Was nützt die Wärme in Gedanken?

Nach einem Tag mit ausgefallener Heizung (sprich: ohne Heizung) habe ich nur noch eines im Kopf: Warme Decken! Passend zu meinen Gedanken hier eine kleine Auswahl besonders hübscher Exemplare, teilweise mit Anleitung. Ich hoffe allerdings, dass die Heizung wieder läuft, bevor ich eine Decke fertig hätte…

Foto: attic24

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Schlaflos im Advent

Monate mit 60 Tagen, Tage mit 48 Stunden, mindestens 8 Hände, besser noch 12 bis 16: Wenn ich das zu Weihnachten geschenkt bekomme, wird der Dezember 2011 definitiv entspannter als 12/2010. Wäre wirklich nötig, denn hier herrscht mittelschwerer Ausnahmezustand. Schuld daran ist unter anderem ein Geburtstagsgeschenk der lieben Familie:

Wenn ich spätabends nicht völlig fertig wäre, dieses Buch würde mir schlaflose Nächte bereiten. Rein theoretisch sind viele der Sachen darin wirklich für die letzte Minute geeignet. Das Problem ist: Allein für die Auswahl, was es denn nun werden soll, brauche ich Stunden bis Tage. Vielleicht könnte man mir zu mehr Zeit und mehr Händen auch noch eine Portion Entscheidungsfähigkeit schenken?

Brigittes Armstulpen oder Enttäuschung für 2,80 Euro

Hatte ich mich hier eigentlich schon darüber ausgelassen, dass jedes Mal, wenn auf einer Zeitschrift draufsteht „Mit Strick-Special“, „Kreativ-Extra“ oder „Selbermachen macht Spaß“ bei mir der Kaufreflex einsetzt. Ich kann nicht anders, ich muss das Heft mitnehmen. Der Mann wird es vielleicht anders sehen, aber eigentlich bin ich eine ziemlich kontrollierte Shopperin (gut, haltet mir Wolle, schönes Papier oder Masking Tape vor die Augen, dann zücke ich auch willenlos die Scheine…). Normaler Weise überlege ich Einkäufe, wende hin, wende her, gucke genau. Nicht so bei Zeitschriften.

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Handarbeit global

Wunderbares und Wundersames aus der großen weiten Welt der Handarbeit, gesammelt in einem Blog. Ich freue mich über Anregungen, Fragen, Kommentare...

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